Aktuelles

Erste Sektionstagung der neu gegründeten Sektion Soziologiegeschichte der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) – 12.-14.3.2020 Konstanz

Die erste Sektionstagung der neu gegründeten Sektion Soziologiegeschichte der Deutschen Gesellschaft für Soziologie findet vom 12.-14. März 2020 am Sozialwissenschaftlichen Archiv in Konstanz statt. Thema ist” Die zweite Generation der bundesrepublikanischen Soziologie. Mehr Informationen zur Sektion: www.soziologiegeschichte.de

Hauptströmungen und -themen der deutschsprachigen Soziologie der Zwischenkriegszeit (mit Karl Acham) – Symposium in Wien, Österreichische Akademie der Wissenschaften

Am 6.-7. 12. 2019 findet in Wien ein Symposium statt, das als das erste einer Reihe an Veranstaltungen beginnt, die sich mit der Rekonstruktion, Analyse und Diskussion der Soziologie in der Zeit vom Ende des Ersten bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs im deutschsprachigen Raum beschäftigen. Neben Symposien wird es auch mehrbändige Publikationen im Verlag für Sozialwissenschaften (VS) zum Thema geben. Mehr Informationen: https://www.oeaw.ac.at/kgpw/geschichte-der-soziologie/

September 2019: Wahl zum Sprecher der neu gegründeten Sektion Soziologiegeschichte der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)

April 2019: Wahl zum Wirklichen Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW)

Just erschien das aktuelle Zyklos 5. Jahrbuch für Theorie und Geschichte der Soziologie und der Band zu Soziologische Denkschulen in der BRD

Beteiligung am Graduierten-/Doktoratskolleg “Resonante Weltbeziehungen in sozio-religiösen Praktiken der Antike und Gegenwart“

Die Universität Graz und das Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt starteten internationales Doktoratskolleg. Ab Oktober 2017 begannen insgesamt 24 DissertantInnen an den beiden Institutionen ihre Arbeit. Das Graduiertenkolleg “Resonante Weltbeziehungen in sozio-religiösen Praktiken der Antike und Gegenwart“ wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und vom Österreichischen FWF finanziert. Beginn Oktober 2017

Projekt “Transkription und Edition der Züricher Vorlesungen von RENÉ KÖNIG”, gefördert von der Fritz-Thyssen-Stiftung, erscheint im Suhrkamp-Verlag (4 Bände)

Das von der Fritz-Thyssen-Stiftung geförderte Forschungsprojekt zielt auf die Transkription und Edition der Züricher Vorlesungen von René König, die sowohl für seine weitere, ganze Generationen an Soziologinnen und Soziologen formende Lehre an der Universität Köln und somit auch für die Ausbildung der »Kölner Schule« konstitutiv als auch für seine wissenschaftlichen Werke prägend waren.


Die Edition der Zürcher Vorlesungen erscheint in vier Bänden im Suhrkamp Verlag. Band 1: Soziologiegeschichte, Band 2: Allgemeine Soziologie und Gegenwartsdiagnostik I, Band 3: Allgemeine Soziolgoie und Gegenwartsdiagnostik II, Band 4: Soziologische Analysen spezieller Probleme.

Aktuelle Publikationen:

  • Cover_Handbuch_SozGe_1
  • Cover_Handbuch_SozGe_2
  • Cover_Handbuch_SozGe_1
  • Cover_Koenig_Vorlesungen
  • Cover_Denkschulen
  • Cover_Koenig_Koelner_Schule
  • Soziologiegeschichte
  • Cover_Kuso_Reader

 

Folgende Bücher meiner Buchreihe zu aktuellen und klassischen Sozial- und KulturwissenschaftlerInnen sind erschienen:

  • Tanja Bogusz: Luc Boltanski
  • Reinhard Heil: Slavoj Zizek
  • Jürgen Schraten: Jan Assmann
  • Lutz Zündorf: Immanuel Wallerstein
  • Gerhard Preyer: Shmuel N. Eisenstadt
  • Karen Struve: Homi K. Bhabha
  • Eva von Redecker: Judith Butler
  • Peter J. Bräunlein: Victor W. Turner
  • Samuel Strehle: Jean Baudrillard
  • Michael Dellwing: Erving Goffman
  • Lutz Hieber: Douglas Crimp
  • Norman Braun/Thomas Voss: James Coleman
  • Patrick Wöhrle: Helmut Schelsky
  • Jürgen Mackert/Jochen Steinbicker: Robert K. Merton
  • Jörg Rössel: Randall Collins
  • Frank Eckhardt: Mike Davis
  • Dietmar Wetzel/Thomas Claviez: Jacques Ranciere
  • Marco Schmitt/Jan Fuhse: Harrison White
  • Dagmar Danko: Howard S. Becker
  • Olaf Kühne: Ralf Dahrendorf
  • Marian Füssel: Michel de Certeau
  • Lars Gertenbach/Henning Laux: Bruno Latour
  • Oliver Neun: C. Wright Mills
  • Klaus Lichtblau: Georg Simmel

Folgende Bücher sind in der Reihe Klassiker der Sozialwissenschaften erschienen, die ich mit Klaus Lichtblau (Frankfurt) herausgebe:

  • Lewis A. Coser, Theorie sozialer Konflikte. Mit einem Vorwort zur Neuauflage von Klaus Lichtblau (2009), 195 S.
  • Karl Mannheim, Schriften zur Wirtschafts- und Kultursoziologie. Hrsg. von Amalia Barboza und Klaus Lichtblau (2009), 221 S.
  • Georg Simmel, Soziologische Ästhetik. Hrsg. von Klaus Lichtblau (2009), 176 S.
  • Marcel Mauss, Soziologie und Anthropologie, 2 Bände. Mit einem Vorwort zur Neuauflage von Klaus Lichtblau (2010), 278 und 255 S.
  • Max Scheler, Ethik und Kapitalismus. Zum Problem des kapitalistischen Geistes. Hrsg. von Klaus Lichtblau (2010), 149 S.
  • Gottfried Salomon-Delatour, Schriften. Hrsg. von Christoph Henning (2011), 311 S.
  • Ferdinand Tönnies, Studien zu Gemeinschaft und Gesellschaft. Hrsg. von Klaus Lichtblau (2012), 282 S.
  • Emil Lederer, Schriften zur Wissenschaftslehre und Kultursoziologie. Hrsg. von Peter Gostmann und Alexandra Ivanova (2014), 348 S.
  • Franz Oppenheimer, Schriften zur Soziologie. Hrsg. von Klaus Lichtblau (2015), 328 S.
  • Max Weber, Die protestantische Ethik und der „Geist“ des Kapitalismus. Hrsg. und eingeleitet von Klaus Lichtblau und Johannes Weiß (2016), 232 S.
  • Alfred von Martin, Soziologie der Renaissance und weitere Schriften. Herausgegeben von Richard Faber und Christine Holste (2016), 244 S.
  • Werner Sombart, Die Modernität des Kapitalismus, hrsg. von Klaus Lichtblau, 2. Auflage.
  • Heinrich Popitz, Hans. P. Barth et al.: Das Gesellschaftsbild des Arbeiters, hrsg. von Jochen Dreher.
  • Talcott Parsons, Schriften zu Max Weber und dem „Geist“ des Kapitalismus, hrsg. und übersetzt von Uta Gerhardt.

Demnächst:

  • Georg Lukács, Schriften zur Literatursoziologie, hrsg. von Dirk Braunstein.
  • Heinz Maus, Schriften zur Geschichte der Soziologie, hrsg. von Oliver Römer.
  • Heinrich Popitz; Hans Paul Bahrdt u.a., Technik und Industriearbeit. Soziologische Untersuchungen in der Hüttenindustrie, hrsg. von Jochen Fischer.

Interview mit NDR Kultur: Wo sind die Intellektuellen in den aktuellen Krisendebatten: http://www.ndr.de/ndrkultur/audio94033.html

Neue Auflage: Kultur. Einführung in die Kultursoziologie, transcript-Verlag 2009; 2010 in 2. Auflage, erscheint 2020 in neuer Auflage.

Rezensionen

“Ausgehend vom Befund des fächerübergeifenden Schlüsselbegriffs der Kultur (…) legt Moebius ein systematisch aufgebautes und sehr verständlich geschriebenes Einführungs- und Lehrbuch vor, das unbestritten eine Leerstelle füllt und nachgerade verschiedene Lehrveranstaltungen zu bereichern imstande ist.” … “Zur gelungenen Systematik gehört es auch, dass jeder vorgestellte Autor bzw. Theorieansatz mit einer kurzen Skizze einschlägiger Kritikpunkte und Einwände abgeblendet wird.”

Soziologische Revue , Heft 2, April 2012, S. 220 bzw. 221

Deutschlandfunk vom 8.6.2009

“Wie Moebius seine Aufgabe erledigt, eine kurze, studientaugliche Überblicksdarstellung zu liefern, es sei vorweg verraten: das kann man eigentlich nicht besser machen! In einem flüssigen Stil, aus einer gleichbleibend neutralen Perspektive, die sich dennoch gut begründeter Wertungen nicht enthält, trägt er seine Argumentation vor. Ihm gelingt dabei das Kunststück, schwierige Theoriekomplexe auf wenigen Seiten verständlich zusammen zu fassen. Gleichzeitig läuft dabei das dynamische Verhältnis von Kultur und Gesellschaft als roter Faden durch, so dass der Leser einen hervorragenden Einblick in den historischen Begriffs- und Wertewandel bekommt und zugleich die Rezeptionsgeschichte verschiedener Modelle nachvollziehen kann.” (Deutschlandfunk vom 8.6.2009, Büchermarkt: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/979012/ (zur gesamten Sendung hier klicken)

“Der vorliegende Band liefert so einen guten Überblick über verschiedene kulturtheoretische Ansätze und schafft es gleichzeitig, die Bedeutung der hier mit dem Fokus auf “Kultur” gelesenen Theorieprogramme als Impulsgeber für die heutige sozialwissenschaftliche Debattenlage und Forschungslandschaft sichtbar werden zu lassen. Gleichzeitig leistet der vorliegende Band aber noch weit mehr, als “nur” einen sehr gelungenen Überblick über die kulturtheoretischen Positionen und deren Bedeutung für die heutigen Diskussionszusammenhänge zu liefern. In einer ideengeschichtlichen Einstellung ist die Bedeutung hervorzuheben, die Moebius der Durkheimschule in seiner Arbeit einräumt.” Sic et non. Zeitschrift für Philosophie und Kultur

“Moebius versteht es meisterhaft – ausgehend vom Kulturbegriff – die große Bandbreite der Kultursoziologie zu präsentieren. … Das Werk besticht durch seinen klar strukturierten Aufbau, die auch für Nicht-Soziologen verständliche Sprache und das umfassende Literaturverzeichnis.”

Soziologie heute, Heft 9, Februar 2010, S. 44.