Projekt "Transkription und Edition der Züricher Vorlesungen von RENÉ KÖNIG", gefördert von der Fritz-Thyssen-Stiftung

Das von der Fritz-Thyssen-Stiftung geförderte Forschungsprojekt zielt auf die Transkription und Edition der Züricher Vorlesungen von René König, die sowohl für seine weitere, ganze Generationen an Soziologinnen und Soziologen formende Lehre an der Universität Köln und somit auch für die Ausbildung der »Kölner Schule« konstitutiv als auch für seine wissenschaftlichen Werke prägend waren.

Projektbeginn Juli 2014

Aktuell bzw. in Kürze erscheinen folgende Publikationen:


                                                  

  • Total Art – The Influence of Durkheim and Mauss on Lévi-Strauss’ Theory on Art and Classification (mit Frithjof Nungesser). In: Riley, Alexander; Miller, Willie Watts; Pickering, W.S.F. (Hg.): Durkheim, the Durkheimians, and the Arts, Oxford/New York: Berghahn Books, S. 178-201.
  • La filiation est directe" – Der Einfluss von Marcel Mauss auf das Werk von Claude Lévi-Strauss (mit Frithjof Nungesser). In: European Journal of Sociology / Archives Européennes de Sociologie, Vol. 55, 2/2013

 
Folgende Bücher meiner Buchreihe zu aktuellen und klassischen Sozial- und KulturwissenschaftlerInnen  sind erschienen:
  • Tanja Bogusz: Luc Bolatanski
  • Reinhard Heil: Slavoj Zizek
  • Jürgen Schraten: Jan Assmann
  • Lutz Zündorf: Immanuel Wallerstein
  • Gerhard Preyer: Shmuel N. Eisenstadt
  • Eva von Redecker: Judith Butler
  • Peter J. Bräunlein: Victor W. Turner
  • Samuel Strehle: Jean Baudrillard
  • Michael Dellwing: Erving Goffman
  • Lutz Hieber: Douglas Crimp
  • Norman Braun/Thomas Voss: James Coleman
  • Patrick Wöhrle: Helmut Schelsky
  • Jürgen Mackert/Jochen Steinbicker: Robert K. Merton
  • Jörg Rössel: Randall Collins
  • Dietmar Wetzel/Thomas Claviez: Jacques Ranciere
  • Marco Schmitt/Jan Fuhse: Harrison White
Folgende Bücher sind in der Reihe Klassiker der Sozialwissenschaften erschienen, die ich mit Klaus Lichtbalu (Frankfurt) herausgebe:
  • Lewis A. Coser, Theorie sozialer Konflikte. Mit einem Vorwort zur Neuauflage von Klaus Lichtblau (2009), 195 S.
  • Karl Mannheim, Schriften zur Wirtschafts- und Kultursoziologie. Hrsg. von Amalia Barboza und Klaus Lichtblau (2009), 221 S.
  • Georg Simmel, Soziologische Ästhetik. Hrsg. von Klaus Lichtblau (2009), 176 S.
  • Marcel Mauss, Soziologie und Anthropologie, 2 Bände. Mit einem Vorwort zur Neuauflage von Klaus Lichtblau (2010), 278 und 255 S.
  • Max Scheler, Ethik und Kapitalismus. Zum Problem des kapitalistischen Geistes. Hrsg. von Klaus Lichtblau (2010), 149 S.
  • Gottfried Salomon-Delatour, Schriften. Hrsg. von Christoph Henning (2011), 311 S.
  • Ferdinand Tönnies, Studien zu Gemeinschaft und Gesellschaft. Hrsg. von Klaus Lichtblau (2012), 282 S.
  • Emil Lederer, Schriften zur Wissenschaftslehre und Kultursoziologie. Hrsg. von Peter Gostmann und Alexandra Ivanova (2014), 348 S.
  • Franz Oppenheimer, Schriften zur Soziologie. Hrsg. von Klaus Lichtblau (2015), 328 S.
  • Max Weber, Die protestantische Ethik und der „Geist“ des Kapitalismus. Hrsg. und eingeleitet von Klaus Lichtblau und Johannes Weiß (2016), 232 S.
  • Alfred von Martin, Soziologie der Renaissance und weitere Schriften. Herausgegeben von Richard Faber und Christine Holste (2016), 244 S.
            Demnächst erscheinen in der Reihe:
  • Talcott Parsons, Schriften zu Max Weber und dem „Geist“ des Kapitalismus, hrsg. und übersetzt von Uta Gerhardt.
  • Werner Sombart, Die Modernität des Kapitalismus, hrsg. von Klaus Lichtblau.
  • Georg Lukács, Schriften zur Literatursoziologie, hrsg. von Dirk Braunstein.
  • Heinz Maus, Schriften zur Geschichte der Soziologie, hrsg. von Oliver Römer.
  • Heinrich Popitz, Hans Paul Bahrdt u.a., Das Gesellschaftsbild des Arbeiters, hrsg. von Jochen Dreher.
  • Heinrich Popitz; Hans Paul Bahrdt u.a., Technik und Industriearbeit. Soziologische Untersuchungen in der Hüttenindustrie, hrsg. von Jochen Fischer.







Interview mit NDR Kultur: Wo sind die Intellektuellen in den aktuellen Krisendebatten:
http://www.ndr.de/ndrkultur/audio94033.html




Neue Auflage: Kultur. Einführung in die Kultursoziologie, transcript-Verlag 2009; 2010 in 2. Auflage
Rezensionen

"Ausgehend vom Befund des fächerübergeifenden Schlüsselbegriffs der Kultur (...) legt Moebius ein systematisch aufgebautes und sehr verständlich geschriebenes Einführungs- und Lehrbuch vor, das unbestritten eine Leerstelle füllt und nachgerade verschiedene Lehrveranstaltungen zu bereichern imstande ist." ... "Zur gelungenen Systematik gehört es auch, dass jeder vorgestellte Autor bzw. Theorieansatz mit einer kurzen Skizze einschlägiger Kritikpunkte und Einwände abgeblendet wird."
Soziologische Revue , Heft 2, April 2012, S. 220 bzw. 221

Deutschlandfunk vom 8.6.2009
"Wie Moebius seine Aufgabe erledigt, eine kurze, studientaugliche Überblicksdarstellung zu liefern, es sei vorweg verraten: das kann man eigentlich nicht besser machen! In einem flüssigen Stil, aus einer gleichbleibend neutralen Perspektive, die sich dennoch gut begründeter Wertungen nicht enthält, trägt er seine Argumentation vor. Ihm gelingt dabei das Kunststück, schwierige Theoriekomplexe auf wenigen Seiten verständlich zusammen zu fassen. Gleichzeitig läuft dabei das dynamische Verhältnis von Kultur und Gesellschaft als roter Faden durch, so dass der Leser einen hervorragenden Einblick in den historischen Begriffs- und Wertewandel bekommt und zugleich die Rezeptionsgeschichte verschiedener Modelle nachvollziehen kann." (Deutschlandfunk vom 8.6.2009, Büchermarkt: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/979012/  (zur gesamten Sendung hier klicken)

"Der vorliegende Band liefert so einen guten Überblick über verschiedene kulturtheoretische Ansätze und schafft es gleichzeitig, die Bedeutung der hier mit dem Fokus auf "Kultur" gelesenen Theorieprogramme als Impulsgeber für die heutige sozialwissenschaftliche Debattenlage und Forschungslandschaft sichtbar werden zu lassen. Gleichzeitig leistet der vorliegende Band aber noch weit mehr, als "nur" einen sehr gelungenen Überblick über die kulturtheoretischen Positionen und deren Bedeutung für die heutigen Diskussionszusammenhänge zu liefern. In einer ideengeschichtlichen Einstellung ist die Bedeutung hervorzuheben, die Moebius der Durkheimschule in seiner Arbeit einräumt." Sic et non. Zeitschrift für Philosophie und Kultur

"Moebius versteht es meisterhaft – ausgehend vom Kulturbegriff – die große Bandbreite der Kultursoziologie zu präsentieren.  ... Das Werk besticht durch seinen klar strukturierten Aufbau, die auch für Nicht-Soziologen verständliche Sprache und das umfassende Literaturverzeichnis."
Soziologie heute, Heft 9, Februar 2010, S. 44.